15 Ladekabel, 15 Kilo und andere Dinge, die endlich weg dürfen


Nelea Vital Blog 15 kilo aufräumen

Ich habe aufgeräumt. Nicht dieses normale Aufräumen, bei dem man Dinge von links nach rechts räumt, einmal mit dem Staubtuch drübergeht und hinterher behauptet, man wäre fertig. Ich meine richtig. Mit Entscheidungen.

Bleibt das?
Brauche ich das?
Mag ich das überhaupt?
Warum besitze ich das?
Und vor allem:

Warum zur Hölle besitze ich davon so viele?
Ich stand irgendwann vor einer beeindruckenden Sammlung von Dingen, die man „noch brauchen könnte“. Du kennst diese Kategorie. Kabel für Geräte, die längst auf einer Elektroschrott-Deponie ihr zweites Leben begonnen haben.
Hübsche Kartons.
Tüten.
Klamotten für „wenn ich mal …“
Dinge, die man verkaufen könnte. Falls man jemanden findet, der sie will…
Dinge, die man reparieren müsste. Wenn ich das doch bloss selbst könnte…
Und natürlich Dinge, die viel zu schade zum Wegwerfen sind.

Ich glaube, irgendwo gibt es ein geheimes Gesetz:

Was mal teuer war, muss bis zum eigenen Tod aufbewahrt werden. Egal, ob man es noch braucht.

Gerümpel sind oft nur aufgeschobene Entscheidungen. Das Zeug war gar nicht das eigentliche Problem. Das Problem waren die Entscheidungen, die ich irgendwann nicht getroffen hatte. „Darum kümmere ich mich später.“ Später war jetzt.

Und genau deshalb kann Ausmisten anstrengend sein. Du räumst nicht einfach Gegenstände weg.
Du entscheidest.
Bleibt.
Geht.
Erledige ich.
Brauche ich nicht mehr.
Passt nicht mehr zu mir.
Darf weg.

Und während ich so dastand, musste ich lachen. Denn verflixt nochmal:
Ist Abnehmen nicht manchmal genau dasselbe?

Abnehmen bedeutet auch Loslassen.
Natürlich musst du Körperfett loslassen, wenn du Gewicht verlieren möchtest. Das ist der offensichtliche Teil. Aber bei einer dauerhaften Veränderung darf häufig noch viel mehr gehen.
Alte Gewohnheiten.
Dieses ständige Nebenbei-Essen.
Das „Ach, heute ist sowieso alles egal“.
Belohnungen, die grundsätzlich essbar sein müssen.
Der Gedanke, dass du erst schlank sein musst, bevor du schöne Kleidung tragen darfst.
Das schlechte Gewissen nach einem Stück Kuchen.
Die Vorstellung, dass Abnehmen automatisch Verzicht, schlechte Laune und ein Leben mit Salatblättern bedeutet.
Und vielleicht sogar dieses alte Bild von dir selbst: Ich bin eben so.

Nein. Vielleicht warst du so. Das ist etwas anderes. Wir dürfen uns verändern.
Und wir dürfen irgendwann feststellen, dass etwas, das jahrelang zu unserem Leben gehört hat, heute nicht mehr hineinpasst.
Eine Gewohnheit.
Eine Hose.
Eine Überzeugung.
Oder 15 Ladekabel.

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Dein Zuhause sollte dich nicht ständig anmeckern
Stell dir vor, du kommst nach Hause. Und bevor du überhaupt die Schuhe ausgezogen hast, schreit dich deine Wohnung innerlich an:
Die Wäsche! Die Post! Der Karton! Die Schublade! Die Küche! Das Zeug auf dem Tisch! Der Schrank!
Und irgendwo steht noch diese Tüte mit Dingen, die du seit sechs Monaten verkaufen möchtest.
Dein Zuhause ist eigentlich der Ort, an dem du dich erholen willst.
Geborgenheit. Ruhe. Wohlfühlen.

Aber wenn überall unerledigte Entscheidungen herumliegen, wird aus dem Zuhause schnell eine dreidimensionale To-do-Liste. So wurde der spannende Zusammenhang mit dem Abnehmen (mal wieder) sichtbar. Wenn du dein Leben verändern möchtest, brauchst du nicht noch mehr Stress. Du brauchst nicht 87 zusätzliche Aufgaben. Du brauchst nicht das Gefühl:

Oh Gott, jetzt muss ich auch noch abnehmen.

Du brauchst ein Leben, in dem dein neues Verhalten irgendwann leichter wird. Ein Zuhause, in dem du gerne bist. Einen Alltag, der dich nicht permanent auffrisst.
Mehr Ruhe. Mehr Klarheit. Mehr Platz. Nicht nur auf dem Sofa. Auch im Kopf.

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Weniger kann tatsächlich mehr sein. Ich bin kein Fan von Minimalismus. Und du musst auch nicht drei T-Shirts besitzen, aus einer weißen Schüssel essen und auf einem japanischen Futon schlafen.
Wenn du 48 Weihnachtskugeln liebst: Behalte sie. Wenn du Bücher liebst: Kauf Bücher. Oder lasse sie dir schenken. Wenn dich die völlig bekloppte Keramikfigur von Tante Erna glücklich macht: Tante Erna darf bleiben.
Es geht nicht darum, möglichst wenig zu besitzen. Es geht darum, das Richtige zu behalten. Kommt dir bekannt vor?
Beim Essen ist es doch ähnlich. Ein schlankes Leben bedeutet nicht:

Möglichst wenig essen.
Es bedeutet auch nicht: Möglichst wenig genießen. Es bedeutet, irgendwann unterscheiden zu können:
Was tut mir gut – und was schleppe ich nur noch mit?

Was willst du eigentlich in dein Leben hineinlassen?
Das ist nämlich die andere Seite des Loslassens. Wir reden immer darüber, was weg soll.
Die Kilos.
Das Gerümpel.
Die schlechten Gewohnheiten.
Der Stress.
Aber warum soll es weg? Damit eine Lücke entsteht?

Nein.

Damit Platz für etwas Neues entsteht.

Vielleicht möchtest du endlich wieder Menschen zu dir nach Hause einladen, ohne vorher zwei Tage hektisch Zeug in Schränke zu stopfen. Vielleicht möchtest du morgens in eine Küche kommen, in der du gerne dein Frühstück machst. Vielleicht möchtest du einen Kleiderschrank öffnen, in dem Sachen hängen, die dir passen und in denen du dich schön findest. Vielleicht möchtest du Platz für Sport haben.
Für ein Hobby. Für Gäste. Für einen neuen Schreibtisch. Für ein Projekt. Für ein neues Business. Oder einfach für Ruhe.
Das ist für mich inzwischen eine der wichtigsten Fragen überhaupt:

Wenn ich etwas loslasse – was darf dafür kommen? Denn „weg mit dem Speck“ ist nett. Aber noch schöner ist:
Was mache ich mit meinem Leben, wenn der Speck weg ist?

Was willst du anziehen?
Wohin willst du reisen?
Was möchtest du erleben?
Wie möchtest du morgens aufstehen?
Wie willst du dich bewegen?
Wie willst du wohnen?
Wie willst du leben?

DAS ist doch das Spannende. Nicht die Zahl auf der Waage. Sondern die Frau, die darunter zum Vorschein kommt. –Vielleicht brauchst du gar nicht mehr. Wir leben in einer Welt, die uns ständig erzählt, dass uns etwas fehlt.
Noch ein Produkt. Noch ein Kurs. Noch ein Nahrungsergänzungsmittel. Noch ein Küchengerät. Noch eine Aufbewahrungsbox für die Sachen, die wir eigentlich gar nicht brauchen.

Ganz böse Falle für Aufräum-Willige: Nicht aussortieren, sondern diese neue Box kaufen, in der 27 Ladekabel nebeneinander nur so viel Platz wegnehmen wie vorher 5. Bestimmt brauchst du für dein nächstes Level nicht mehr.
Vielleicht musst du erst etwas loslassen.
Ein paar Kilos. Ein paar Ausreden. Ein paar alte Geschichten. Ein paar Dinge. Ein paar Verpflichtungen. Vielleicht sogar ein paar Ziele, die überhaupt nicht deine sind.
Denn jedes Nein schafft Platz für ein Ja. Und jedes Ding, das dein Zuhause verlässt, kann ein kleines Training sein:

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Ich darf entscheiden, was noch zu meinem Leben gehört.
Das ist Selbstbestimmung. Beim Aufräumen. Beim Essen. Beim Abnehmen. Und im ganzen restlichen Leben.

Und jetzt schau mal auf dein Jahr
September.
Neun Monate dieses Jahres sind vorbei.
Weißt du noch, was du dir im Januar 2026 vorgenommen hast? Was davon hast du geschafft? Applaudiere dir mal kurz. Auch Zwischenziele sind erreichte Ziele!
Was hast du still und heimlich beerdigt? Und bei welchem Ziel denkst du gerade:

Och nöö. DAS wollte ich dieses Jahr doch wirklich machen.
Dann ist jetzt kein schlechter Zeitpunkt für eine kleine Inventur. Nicht nur im Küchenschrank. In deinem Leben. Was bleibt? Was geht? Was darf endlich passieren? Denn für einen neuen Abschnitt braucht man manchmal keinen neuen Plan. Sondern Platz.

Du willst mehr? Mehr Erfolg? Mehr Geld? Mehr Ruhe? Mehr Einfluss?
Und bist bereit, dafür einiges loszulassen? Wie wäre es mit Gerümpel? Und gleich dazu auch noch ein paar Moppel-Kilos!
Warum?
Wir brauchen nicht Minimalismus um jeden Preis. Aber es gibt Situationen, da ist weniger tatsächlich mehr.

Weniger Gewicht. Mehr Energie.
Weniger Gerümpel. Mehr Schönheit.
Weniger Ziellosigkeit und Rumprobieren. Mehr Balance und Visionen.

Jetzt im September ist die klassische Zeit für eine Rückschau. Bei Businesszielen, zum Beispiel.
Betrifft dich nicht. Dann war’s das für dich und du brauchst ab hier nicht mehr weiterlesen.
Jetzt geht’s „nur noch“ um große Ziele. Hast du keins, dann hast du jetzt frei. Feierabend.

Aber was, wenn… du dir im Januar 2026 GROSSES vorgenommen hattest?
Was ist davon schon erreicht?
Was darf noch kommen?
Und was SOLL unbedingt dieses Jahr noch passieren?

Manche Frauen können gut träumen.
Andere können umsetzen. WENN sie wissen, wie.
WENN sie begleitet werden.
WENN sie sich gewollt auch mal schubsen lassen.
Und WENN sie große Pläne haben, die nicht schon wieder auf nächstes Jahr vertagt werden sollen.

Ist deine Zeit JETZT?
Dann bist du richtig im Königinnen-Abteil.

Ab Oktober sind wieder 2 Plätze frei für Frauen, die viel Kraft haben – aber diese Kraft auch gern mal gegen sich selbst einsetzen.

Selbstsabotage.
Schon mal gehört?
Sicher. Erfolgreiche Frauen kennen das. Und auch erfolgreiche Frauen haben Angst.
Ihr Geheimnis?

Sie tun es trotzdem.

Bist du so eine Mutige? Dann reserviere dir einen Termin mit mir.
Gemeinsam gucken wir: Sind deine Ziele groß genug, dass sie ein bisschen Anstrengung wert sind? Passen wir beide zusammen? Wenn ja, gehen wir den Weg gemeinsam.
Du in deine Richtung. Ich als hilfreiches, stützendes Geländer neben dir. Da, wenn du mich brauchst.

Hier geht’s zum Einzelgespräch:

Ja. Das ist eine kleine Hürde. Du darfst Geld in dich investieren. Wenn wir gemeinsam weitermachen, wird dieser Preis zu 100 % angerechnet. Eine kleine Hürde also. Vor einem großen Ziel. Damit wir beide merken: Du, die meint das ernst!

Bist du bereit?

nelea vital tanja kaiser

Tanja Kaiser

Ich weiß, wie Abnehmen geht und bringe dir das gerne bei. Gestartet mit 50+ bei 120+ kg kann ich dir versprechen: Du bist nie zu alt oder zu dick, um erfolgreich abzunehmen.

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