Was ich beim Erdbeeren-Essen jahrelang falsch gemacht habe

Nelea Vital Blog(210) erdbeernes essen zuckerfrei

Erdbeeren.
Diese roten kleinen Dinger, in die die Natur scheinbar alles hineingepackt hat, was glücklich macht: Süße, Saft, Sommer, Kindheitserinnerungen. Für mich waren Erdbeeren lange Zeit das perfekte Obst. Zumindest dachte ich das.
Bis mir eine Freundin irgendwann einen Satz an den Kopf warf, der mich erst mal ziemlich irritiert hat:
„Ich glaube, du magst gar keine Erdbeeren.“
Ähm … wie bitte?!
Natürlich mochte ich Erdbeeren. Ich aß schließlich ständig irgendwelche Dinge mit Erdbeeren. Erdbeerkuchen. Erdbeertorte. Erdbeereis. Schokoladenfondue mit frischen Erdbeeren. Erdbeer-Smoothies. Erdbeer-Kaugummi. Und natürlich, ganz klassisch nach Omas Rezept: heiße Erdbeeren mit Vanillepudding und Sahne.
Also wirklich genug Erdbeeren, oder?
Tja. Nicht ganz.

Denn meine Freundin hatte leider recht. Erdbeeren pur kamen bei mir praktisch nie vor.
Und plötzlich ließ mich dieser Gedanke nicht mehr los.
Vielleicht liebte ich gar nicht die Erdbeeren selbst. Vielleicht liebte ich einfach nur das süße Drumherum. Den Zucker. Die Sahne. Den Kuchenboden. Das ganze Dessert-Gefühl, das an den Erdbeeren hing.
Das war ehrlich gesagt ein ziemlich unangenehmer Gedanke. Denn man hält sich ja gern für jemanden, der „gesunde Sachen mag“. Und schlauer isst als der Durchschnitt. Aber wenn man genauer hinschaut, merkt man manchmal: Eigentlich mag man die gesunden Sachen vor allem dann, wenn sie in Zucker eingepackt sind.
Danach begann bei mir eine interessante Entwicklung.
Nicht radikal. Nicht perfekt. Und ganz sicher nicht von heute auf morgen.

Zuerst wurde einfach nur der Kuchen unter den Erdbeeren weniger. Dann gab es irgendwann Erdbeeren mit Joghurt statt mit Sahnebergen. Irgendwann aß ich tatsächlich einfach mal Erdbeeren pur. Und heute freue ich mich über richtig gute Erdbeeren mehr als früher über irgendeine überladene Erdbeertorte.Später erklärte mir sogar mal jemand, dass man die grünen Blätter der Erdbeeren mitessen könne. Bis dieser Tipp bei mir allerdings auf fruchtbaren Boden fiel, war ich
ernährungstechnisch schon ziemlich weit weg von der alten „Hauptsache süß“-Version meines früheren Ichs.

Nelea Vital Blog(210) erdbeeren essen zuckerfrei

Warum ich dir das erzähle?
Weil fast jeder von uns solche „Erdbeeren“ hat.

Lebensmittel, die eigentlich gesund wären, die wir aber fast ausschließlich in ihrer zuckrigen Begleitung konsumieren.
Naturjoghurt, der ohne Zucker plötzlich „langweilig“ schmeckt. Kaffee, der eigentlich nur noch Trägerflüssigkeit für Sirup ist. Haferflocken, die eher aus Toppings als aus Hafer bestehen. Obst, das immer Schokolade, Vanillesoße oder gezuckerten Joghurt dabeihaben muss.
Und ganz ehrlich: Das ist nichts, wofür man sich schämen müsste.
Wir wachsen schließlich genau so auf. Süß wird belohnt. Süß beruhigt. Süß tröstet. Süß feiert mit uns Geburtstage, Weihnachten, Sommerfeste und stressige Arbeitstage.
Deshalb funktioniert dauerhafte Veränderung auch selten mit Druck oder Verboten.

Die meisten Menschen schaffen es eben nicht, mehrere Entwicklungsstufen auf einmal zu überspringen. Ich kenne jedenfalls kaum jemanden, der von heute auf morgen plötzlich alles perfekt gemacht hätte. Aber ich kenne viele Menschen, die Schritt für Schritt einen langen Weg gegangen sind. Von ständigem Heißhunger hin zu echtem Genuss. Von „ich brauche immer etwas Süßes“ hin zu „eigentlich reicht mir das Natürliche inzwischen völlig“.
Das war bei mir genauso. Obst ist heute meine Süßigkeit. Hättest du mir das vor ein paar Jahren prophezeit, ich glaube, ich hätte gefragt, was du denn wohl geraucht hättest … So fern war mir die Vorstellung, dass ICH das sein könnte, die gesund genießt. Oder dass Gesundheit und Genuss überhaupt in einem Satz, in einem Essen vorkommen. Mein langes dickes Leben bestand ja aus dem Gegenteil: lecker ODER gesund.
Findest du dich da wieder? Dann erfahre hier von den ganz einfachen Schritten, die ich gegangen bin. Einer der wichtigsten Schritte war, dass ich angefangen habe, meinen Zuckerkonsum ehrlich zu beobachten. Nicht fanatisch. Nicht mit irgendwelchen Extremregeln. Sondern neugierig.

Ich wollte verstehen, warum manche Lebensmittel mich nie richtig satt machten. Warum ich nach Süßem immer noch mehr Süßes wollte. Warum Essen eher wie eine emotionale Beschäftigung wirkte als wie echte Ernährung.
Genau aus diesen Erfahrungen heraus ist unser Zuckerkurs entstanden.
Nicht als erhobener Zeigefinger. Nicht als „ab morgen nie wieder Zucker“. Sondern als ehrlicher, alltagstauglicher Weg für Menschen, die verstehen möchten, warum sie essen, wie sie essen – und wie man Schritt für Schritt aus dieser Dauerschleife aus Heißhunger, Belohnung und schlechtem Gewissen herauskommt.

 

Denn die Wahrheit ist:
Abnehmen kann schwer sein. Aber dick bleiben ist auf Dauer noch schwerer!
Dauerhaft unzufrieden mit dem eigenen Körper zu sein, sich ständig müde zu fühlen, sich über Kleidung zu ärgern oder immer wieder frustriert neu anfangen zu müssen – das ist viel schwerer. Und wenn wir dann auch noch alt werden – und dick bleiben! – schneiden wir hinten an unserem Lebensende immer wieder Lebenszeit ab. Manchmal nur Tage. Manchmal auch Jahre. Viele meiner Leser und Kundinnen mögen meinen Klartext mit Humor. Deshalb hier nochmal zum Mitschreiben:
Starkes Übergewicht ist Selbstmord mit Messer und Gabel.

Es dauert lange. Erst sind wir nur moppelig und träge, dann dick und immer bewegungsunfähiger. Zum Schluss werden wir Pflegefälle und sind immer noch nicht tot. Am Ende des Lebens eine Belastung für andere zu sein, das ist für viele von uns eine grauenhafte Vorstellung. Trotzdem geht ein dicker Alltag oft genau da hin; wir reden uns ein: Ich hab noch Zeit, mich ums Abnehmen zu kümmern. Ehrlich, nächstes Jahr mache ich einen ganz ernsthaften Versuch. Zwischenzeitlich legen wir den Grundstein für über 200 Krankheiten, die mit Übergewicht in Verbindung gebracht werden. Alt werden und dann noch nicht mal sterben können … das wäre auf mich zugekommen, wenn ich nichts geändert hätte. Meine Oma starb mit 102, fuhr bis 96 noch Fahrrad und ging immer noch täglich spazieren. Ok, zum Schluss nur ein paar Meter am Tag. Aber auf eigenen Beinen. Und auf eigenen Wunsch. Diese Gene habe ich geerbt. Gut, dass ich mit Mitte 50 endlich was gemacht habe. Oma wurde einer der vielen Gründe für meinen Wunsch, endlich schlanker zu werden. Heute bin ich gesund und fit im Alltag. Meine Fettleber, die ich übrigens ganz ohne Alkohol, sondern stattdessen mit viel zu viel Obst produziert habe – ja, das geht! – hat sich vollständig regeneriert. Ich habe meinem Leben nicht nur die Krankheitsbedrohung genommen: Dem Leben wurden viele gesunde Jahre hinzugefügt. Also theoretisch. Ich muss halt auf den LKW aufpassen, damit er mich nicht totfährt.

Bei Nelea Vital suchen wir ständig nach Möglichkeiten, wie Abnehmen leichter werden kann. Nicht perfekter. Nicht extremer. Sondern einfacher, verständlicher und besser passend zum jeweiligen Menschen.

 

Und apropos Erdbeeren … Obst in ganz normalen Mengen ist gesund. Und lecker.

Für all den ungesunden Süßkram (und die neuen, gesunden Jahre am Ende deines Lebens!) empfehle ich dir unseren Zuckerkurs:

 

Für manche meiner Kundinnen ist der Zuckerkurs der Einstieg. Andere nehmen erstmal einige Kilos ab und kümmern sich dann um ihre Hang zu Süßigkeiten. Gibt es da eine richtige Reihenfolge? Nein. Kein einziges Konzept in der ganzen Abnehmindustrie ist perfekt und vorbehaltlos für jeden und immer geeignet. Schade? Gar nicht! Such dir einfach eine Methode aus, die gut zu dir und deinem Lebensstil passt. Und setze die
dann perfekt um. So geht Erfolg. So ging es bei mir, bei mittlerweile über eintausend erfolgreichen Kundinnen. Und so kann es auch bei dir funktionieren. Ach so. Nee, warte mal. Klappen tuts natürlich nur, wenn du es machst. Nicht, wenn du hier mitliest, nickst und es ganz vernünftig findest. Selbermachen bringt Erfolg. Und den ganzen Spaß!

Deshalb zum Schluss nochmal der Link und ganz liebe Grüße: https://nelea-vital.com/shop/zuckerbewusst/

nelea vital tanja kaiser

Tanja Kaiser

Ich weiß, wie Abnehmen geht und bringe dir das gerne bei. Gestartet mit 50+ bei 120+ kg kann ich dir versprechen: Du bist nie zu alt oder zu dick, um erfolgreich abzunehmen.

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