Dank Abnehmen bin ich endlich ein besserer Mensch geworden – in diesen 3 Bereichen
Ja, Abnehmen hat mich tatsächlich zu einem besseren Menschen gemacht.
Nicht, weil ich plötzlich weniger wiege. Sondern weil ich auf diesem Weg Dinge gelernt habe, die weit über Ernährung hinausgehen.
Ich weiß, wovon ich spreche.
Jahrzehntelang dachte ich, für eine schlanke Figur wäre ich zu allem bereit – sogar zu Ungesundem. Das war Mitte der 1980er Jahre, lange bevor es Abnehmspritzen gab. Damals standen nur radikale Magenoperationen im Raum. Meine Krankenkasse sagte mir bei 136 Kilo: „Sie sind nicht dick genug.“
Also suchte ich selbst nach einer Lösung und probierte eine Diät nach der anderen. Meinen ersten Abnehm-Ratgeber kaufte ich mit 17 vom Taschengeld. Nichts funktionierte. Ich wollte mich ja nicht wirklich verändern. Es sollte bitte einfach von allein passieren.
Mit Mitte 20 wohnte ich in einer WG. Eine Mitbewohnerin hatte Bulimie. Von außen sah es für mich so aus, als könne sie essen, was sie wollte, in rauen Mengen – und einfach nicht zunehmen. Ich habe damals sogar versucht, mir das Erbrechen beizubringen. Aber mein Körper hat sich gewehrt. Zum Glück.
Jahre später hörte ich wieder von ihr. Sie war an Kehlkopfkrebs gestorben. In diesem Moment endete meine Suche nach Ausreden. Ich war zu der Zeit mal wieder besonders dick. Aber mir wurde klar: So darf es nicht weitergehen.
Nicht noch ein paar Jahre mit dem dicken Po auf der Couch sitzen und spannende Bücher lesen. Nein, selbst Abenteuer erleben – was für ein Geschenk! Auch, wenn ich gerade mit aufgeschürfter Haut und dreckigen Klamotten nach Hause gekommen bin – ich bin lebendig!

1. Ich bin gesünder – und geblieben.
Heute weiß ich: Abnehmen ist kein Sprint. Es dauert ein bisschen.
Aber das ist sogar ein Vorteil. Weil man langsamer geht, wenn es weit ist. Mit vielen kleinen Schritten viel weiter kommt als mir einem anstrengenden Sprint. Die kleinen Schritte habe ich geschafft. Pustend, schnell außer Atem, aber ja, geschafft.
Ich habe aufgehört, gegen meinen Körper zu arbeiten. Stattdessen habe ich gelernt, ihn besser zu verstehen und ihm zu geben, was er braucht. Genau das hat für mich den Unterschied gemacht. Nicht Kekse essen auf dem Sofa, mein Feierabend-Hobby, sondern 10 Minuten im Garten tumtüdeln. Schon einen einzigen Kaktus einzupflanzen bringt mir heute mehr Glück als damals eine ganze Stange Schoko-gefüllte Butterkekse.
Das Ergebnis war weit mehr als nur weniger Gewicht: Ich bekam Energie zurück. Was mich im Rückblick fast noch mehr überrascht: Mit der Ernährung hat sich auch mein Blick auf vieles andere verändert. Wer anfängt, sich selbst besser zu behandeln, geht auch mit dem Rest des Lebens achtsamer um. Heute kaufe ich Bio, fahre Fahrrad, züchte meine sprossen selbst, recycle nicht nur Plastikflaschen, sondern Kleidung und Möbel… boah, ich bin so eine richtige Vorzeige-Tussi geworden.
2. Ich habe Selbstliebe gelernt.
Früher war ich hart zu mir. „Du doofe Kuh, bist schon wieder so spät aufgestanden. Wie war das noch mit deinem Frühsport?“ Jede Schwäche wurde innerlich abgestraft. Jeder Fehltritt war für mich ein Beweis, dass ich es erneut nicht geschafft hatte.
Heute sehe ich das anders. Fehler gehören dazu. Sie sagen nichts über meinen Wert aus. Manchmal brauche ich eben etwas länger, um mir etwas Gesundes anzugewöhnen. Na und? Hauptsache, ich packs an!
Ich habe gelernt, geduldiger mit mir zu sein. Besser auf mich aufzupassen. Mich selbst wichtig zu nehmen, ohne mich dabei ständig zu verurteilen.
Und genau das hat auch mein Verhalten anderen gegenüber verändert. Ich habe heute mehr Kraft für andere Menschen als früher, weil ich besser mit meiner eigenen Kraft haushalte. Ein Ja zu anderen ist für mich kein Nein zu mir mehr.
Selbstliebe heißt für mich übrigens nicht, alles an mir toll zu finden. Selbstliebe heißt, Verantwortung für mich zu übernehmen. Schliesslich wohne ich in diesem Körper und da will ich es noch lange gut haben!
3. Ich setze Dinge endlich um.
Weniger Zucker, weniger Ausreden, mehr Klarheit: Seit ich meine Ernährung verändert habe, ist Energie da, um Dinge umzusetzen!
Ich träume nicht mehr nur. Ich mache.
Mein Katzenbuch „Casimir – die 9 Geheimnisse des Abnehmens“ ist dafür ein gutes Beispiel. Früher hätte ich mir so ein Projekt gerne ausgedacht. Aber halt nicht fertiggeschrieben. Heute bringe ich Dinge zu Ende.
Abnehmen hat mich geduldiger gemacht. Und konsequenter.
Ich bin handlungsfähig geworden. Das fühlt sich verdammt gut an.
Fazit: Ich bin gesünder geworden.
Ich ziehe Dinge durch, statt sie ewig zu verschieben.
Ich habe mehr Energie. Ich schleppe mich schon lange nicht mehr mühsam von einer Alltagspflicht zur nächsten und falle abends erschöpft ins Bett. Heute passiert was!
Deshalb bin ich heute ein besserer Mensch:
Für mich. Mit Achtsamkeit und Kreativität.
Für andere. Mit mehr Geduld und Liebe.
Mein nächster Tipp für dich
Wenn du wissen möchtest, wie das auch bei dir klappt, hol dir mein Buch „Casimir – die 9 Geheimnisse des Abnehmens“.
Da ist trockene Theorie in einem bezaubernden Katzencomic versteckt.
Casimir erklärt dir, wie Abnehmen geht. Auf seine sehr eigene, freche Art!
Darum lohnt sich ein Blick rein:
Casimir erklärt so, dass du dich ertappt fühlst. UND liebevoll motiviert bist.
Alltagstaugliche Tipps, nichts mit „ok, dafür hätte ich im nächsten Urlaub mal Zeit“
Lachen statt Essen – du wirst Spaß haben bei seinen Geschichten







