Ich war schon sehr lange dick. Und ich wusste nie so recht, warum ich das nicht geändert bekam. Da ging es mir wie Tausenden anderen mit viel Übergewicht.
Diäten kannte ich. Schuldgefühle auch. Und diese frustrierenden Momente auf der Waage, in der Umkleide, beim Blick in den Spiegel sowieso.
Aber das hat alles nicht gereicht, um wirklich loszugehen.
Heute weiß ich: Motivation entsteht nicht einfach aus „Ich müsste mal“. Es braucht einen Auslöser, der tief geht. Der rüttelt. Der plötzlich alles anders erscheinen lässt.
In meinen Coachings erlebe ich es immer wieder: Es sind fünf ganz bestimmte Gründe, die Menschen wirklich in Bewegung bringen. Vier davon tun weh. Einer macht Hoffnung.
Ich erzähl dir von allen – vielleicht findest du dich ja wieder.
1. Verantwortung – vor allem für andere
Eine Mutter hat mir mal erzählt: Sie hatte drei Kinder. Mit jedem Kind hat sie ein paar Kilo zugenommen – nichts Dramatisches, dachte sie.
Aber dann fiel ihr auf: Beim ersten Kind war sie aktiv. Toben, Fahrradfahren, Spielen im Freien. Beim dritten saß sie fast nur noch. Statt zu rennen, las sie vor. Und das Kind übernahm ihr Verhalten.
„Das ist nicht fair“, sagte sie. „Ich hab die Kindheit meiner Kinder unterschiedlich geprägt. Und das will ich nicht.“
Sie fing an, sich zu verändern. Nicht aus Eitelkeit. Sondern aus Verantwortung. Für ihr Kind. Für sich selbst. Für das Vorbild, das sie sein wollte.
Diese Art von Motivation ist stark. Sie kommt nicht aus Selbstoptimierung, sondern aus echter Fürsorge.
2. Verzweiflung – wenn nichts mehr geht
Dieses fürchterliche Aufwachen: Ich wiege über 100 Kilo. Wie ist das passiert?
Ich erinnere mich gut an diesen Moment. Es waren viele kleine Schritte. Immer wieder Diät. Dann Frust. Dann „Ach, egal“. Dann wieder von vorn. Und irgendwann – zack, dreistellig.
Das war der Moment, wo ich dachte: Das kann so nicht weitergehen. Ich fühlte mich machtlos. Unattraktiv. Wütend auf mich selbst. Bisher dachte ich: 100 Kilo. Das sind haarige, hässliche, große, dicke Lastwagenfahrer. Aber doch keine hübschen jungen Frauen. Und dann stand ich da, mit 102 Kilo.
Ich wollte so gerne, dass mein Vorteil stimmt. Stattdessen war ich selbst unansehnlich dick geworden.
Verzweiflung ist kein schöner Zustand. Aber manchmal genau der, der uns wachrüttelt. Der sagt: So nicht mehr, jetzt reicht’s wirklich.
3. Zukunftsangst – wenn es um die Gesundheit geht
Spätestens beim Arzt wird’s konkret.
Da sitzt du mit einer kleinen Verletzung beim Arzt – und bekommst zu hören: „Sie müssen abnehmen.“ Hallo, ich hab eine Schnittwunde. Hätte ich daneben geschnitten, wenn ich dünner wäre?
Kein Pardon. Wenn Dicke zum Arzt gehen, sagt der immer, wirklich immer: „Sie müssen abnehmen. Jetzt.“
Plötzlich ist das kein Lifestyle-Thema mehr. Sondern die Realität: Tabletten. Eingeschränkte Beweglichkeit. In wenigen Jahren schon Pflegefall?
Eine Kundin von mir hat mal gesagt: „Ich will nicht, dass mir jemand sagt, jetzt MUSST du. Ich will vorher sagen können: Jetzt WILL ich.“
Dieser Punkt – die Angst vor dem, was kommt, wenn sich nichts ändert – ist oft ein starker Treiber.

4. Erkenntnis – wie Schuppen von den Augen
Manchmal braucht es keine Ärztin, keine Zahl auf der Waage. Sondern einfach diesen einen Moment.
Du siehst ein Foto von dir. Du schaffst es kaum noch, vom Boden aufzustehen. Du merkst: Meine Kinder machen Ausflüge – und ich bleib daheim.
Oder dein Job hängt dran. Weil du nicht mehr schnell genug bist. Du wirst zur Last für andere. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Partner verlässt dich, das Fahrrad staubt ein, weil der Rahmen nur 100 Kilo aushält. Dann geht auch noch der erste Stuhl unter dir kaputt.
So ist er da, der Gedanke: Ich will nicht, dass jemand sich um mich kümmern muss, weil ich mich selbst so lange ignoriert habe.
Der Moment ist schmerzhaft. Aber auch kraftvoll. Weil er uns die Augen öffnet.
5. Zukunftsvorfreude – wenn plötzlich alles möglich scheint
Das ist der schönste Grund. Und leider der seltenste.
Du triffst jemanden, der es geschafft hat. Der genauso gestruggelt hat wie du – vielleicht noch mehr. Und der heute leicht durchs Leben geht. Beweglich, fröhlich, selbstbewusst.
Jetzt denkst du: Wenn SIE das kann – dann kann ich das auch.
Diese Art von Motivation ist wie Rückenwind. Sie kommt nicht aus dem Schmerz, sondern aus der Sehnsucht. Nach mehr Energie. Mehr Selbstwirksamkeit. Mehr Leben.
Aber Achtung: Erkenntnis allein reicht nicht.
Das ist der große Trugschluss.
Viele sagen mir: „Ich weiß ja, woran es liegt. Ich hab’s kapiert.“ Und dann? Passiert – nichts.
Du kannst mit Chips auf dem Sofa sitzen und gleichzeitig sagen: „Ich weiß, dass das nicht gut für mich ist.“ Du hast ein Aha-Erlebnis. Aber keine Umsetzung.
Deshalb sage ich ganz klar: Erkenntnis ist der erste Schritt. Aber erst mit dem zweiten Schritt verändert sich was.
Und den zweiten Schritt – den musst du nicht allein gehen.
So kann er aussehen, dein zweiter Schritt:
Komm und hör dir das an:
Ich lade dich ein in eine Veranstaltung, wo genau das aufgelöst wird: Keine Aha-Erlebnisse, die nicht weiterführen. Sondern eine Reiseleitung bis zur Ziellinie.
Du willst was. Ganz dringend. Und auch schon ziemlich lange.
Wenn du wüsstest, wie es geht, ohne Schmerzen, Verbote, Schweiß und Tränen, dann würdest du auch mitmachen?
Na super. Du brauchst nicht länger zu suchen: Hier ist deine Lösung!
Sehen wir uns?







